Aramidgewebe/ Kevlargewebe mit170g/m² in einer 2/2 Bindung

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Beschreibung Aramidfasern neigen zur Feuchtigkeitsaufnahme bis 7 %. Aramidgewebe für die... mehr
Produktinformationen "Aramidgewebe/ Kevlargewebe mit170g/m² in einer 2/2 Bindung"

Beschreibung

Aramidfasern neigen zur Feuchtigkeitsaufnahme bis 7 %.
Aramidgewebe für die Luft- und Raumfahrt enthalten max 3 % Feuchtigkeit.
Aramidfasern weisen einen negativen Wärmeausdehnungskoeffizienten in Faserlängsrichtung auf.
Die Faser verkürzt sich in der Wärme, während sich das Matrixharz dehnt.
Aramide sind entflammbar,
bei Entfernen der Flammquelle selbstverlöschend.
Die Fasern weisen eine gute flammhemmende Wirkung auf.
Gegen z. B. Lösemittel, Kraftstoffe, Schmiermittel, Salzwasser weisen
Aramidfasern eine gute Beständigkeit auf.
Dagegen werden die Fasern von einigen Säuren und Laugen angegriffen
Aramidfasern sind gegen UV-Strahlung empfindlich.
Gegenüber Beschädigungen während der Verarbeitung sind Aramidfasern recht unempfindlich.
Alle gängigen Verarbeitungsverfahren können für die Verarbeitungsprozesse angewendet werden.
Zur Verarbeitung der Aramidgewebe sollten microverzahnte Scheren verwendet werden
Fertige Laminate sollten mit hochwertigen Metallbearbeitungswerkzeugen bearbeitet werden.

Das Aramidgewebe ist 1,2m breit und wird ab 2m² als Sperrgut angeliefert.
Das Gewicht beträgt 170g/m²

 

Köperbindung

3 Fäden in der Webung verarbeitet
wodurch das Gewebe eine Laufrichtung hat
Gewebe lässt sich ideal verschieben
Kanten und Kurven können damit sehr gut ummantelt werden
lässt sich jedoch wenig um Rundungen herum ziehen, da die Bindung so eng ist
eignet sich am besten für Reparaturen und Bauteile mit geraden Flächen

Aramidfasern zeichnen sich durch hohe Zähigkeit, Schlag- und Abreibfestigkeit aus.
Sie besitzen die höchste gewichtsbezogene Zugfestigkeit.
Weitere Eigenschaften sind das gute Dämpfungsvermögen, eine hervorragende
chemische Beständigkeit, sowie die Nichtflammbarkeit.
Das Bearbeiten des Gewebes und der Laminate ist sehr schwierig und
sollte daher nur mit geeignetem Schneidwerkzeug durchgeführt werden.

 

Anwendungsbereiche

Leichtbau
Bootsbau
Sportgerätebau
Modellbau
Leichtbauweise
Autoteileummantelung in Carbondesign
Leichtbauweise für Autoteile
Reparatur Motorradteile
Umbauten Motrorad aus Abformungen
Modellseglerbau

 


Geeignet für

 

Epoxidharz
Polyesterharz
Vinylesterharz
Phenolharz

 

 

Logo-AT

 

 

Ausrüstung:

Sprühkleber
Entlüftungsroller
Rührstäbe
mehrere Einmalhandschuhe
Messbecher und Waage
Schere, Kreppband
Pinsel
Laminierwalzen und Roller
Müllbeutel
persönliche Schutzausrüstung

 

Gewebe aufbringen

 

das Gewebe abkleben und zuschneiden
Sprühkleber aufsprühen und das Gewebe von der Mitte ausgehend drapieren
Kleber auslüften lassen
statt Sprühkleber können Sie auch eine dünne Harzschicht vorab auf das Werkstück aufbringen und das Aramidgewebe mittels Entlüftungsroller vorsichtig andrücken!

 

Harz anmischen

 

Harzkomponenten abwiegen und Viskosität prüfen, wenn die Komponenten zu kalt standen, sind Sie wesentlich schlechter zu mischen, also auf Zimmertemperatur stehen lassen
Harzkomponenten mischen und 1 Minute rühren
danach umtopfen(anderes Gefäß) und nochmals von außen nach innen rühren

Laminieren

 

je nach Härterkomponenten haben Sie ein Zeitfenster von 30-100 Minuten, dieses müßen Sie schon bei der Bestellung bedenken
Sie können das Harz nun mittels getränkter Laminierwalze aufbringen
achten Sie auf die Gewebestruktur, nicht zu fest aufdrücken, um Verschiebungen zu vermeiden
den Pinsel nicht zutrocken benutzen, da sonst die Caronfasern ausfransen
je nach Geschick können auch kleine Mengen Harz direkt auf das Gewebe gegoßen werden und mit dem Entlüftungsroller verteilt werden


Nacharbeiten

 

hier gibt es die Variante nass in feucht zu arbeiten, was bedeuted, Sie warten bis die aufgetragene Harzschicht eine Haut gebildet hat, die sich aber noch eindrücken lässt, per leichtem Fingerdruck an einer unsscheinbaren Stelle,um dann die zweite Harzschicht aufzubringen. Bitte nicht einen Autrag in dick aufbringen, durch die entstehende Exothermie würde Ihr Pojekt Riße oder Pinholes bilden.

  

Abreißmethode

 

die andere Methode der Weiterverarbeitung ist die Verwendung eines Abreißgewebes, das auf die noch nasse Epoxidharzschicht aufgebracht wird
mittels Entlüftungsroller oder Laminierwalzenroller einfach gleichmäßig glattbügeln
wichtig ist, das Gewebe nicht auf dem nassen Harz per Hand zu verschieben
dann noch etwas ausrollen,um Luftbläschen auszuschließen
So ist Ihr Werkstück für die spätere Weiterverarbeitung geschützt und muß nicht vorher nochmal angeschliffen werden
einfach im steilen Winkel abziehen und die nächste Laminatschicht aufbringen

 

Endlackierung

wichtig ist, einen 2K Lack zu benutzen , um mit den agressiven 1K Produkten nicht die Oberfläche des Harzes zu zerstören und sogenannte Pinholes zu verursachen! Sie müßen dem Werkstück nach der letzten Laminierung noch je nach Temperatur der Umgebung 1-2Tage zumablüften geben

 

 

                   

 

      

 

Beschreibung

 

Aramidfasern neigen zur Feuchtigkeitsaufnahme bis 7 %.
Aramidgewebe für die Luft- und Raumfahrt enthalten max
3 % Feuchtigkeit.
Aramidfasern weisen einen negativen Wärmeausdehnungskoeffizienten in Faserlängsrichtung auf.
Die Faser verkürzt sich in der Wärme, während sich das Matrixharz dehnt.
Aramide sind entflammbar,
bei Entfernen der Flammquelle selbstverlöschend.
Die Fasern weisen eine gute flammhemmende Wirkung auf.
Gegen z. B. Lösemittel, Kraftstoffe, Schmiermittel, Salzwasser weisen
Aramidfasern eine gute Beständigkeit auf.
Dagegen werden die Fasern von einigen  Säuren und Laugen  angegriffen
Aramidfasern sind gegen UV-Strahlung empfindlich.

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