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Um ganze Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen herzustellen benötigt man eine entsprechende Form. Diese kann preisgünstig und schnell aus GFK gefertigt werden. Dabei gilt, wenn die Form öfters genutzt werden soll, muss Sie einen soliden Aufbau haben, der bei der Exothermie/Wärmebildung nicht bricht. Wichtig ist auch die Art des zu verwendenden Harzes, da z.B. Schaumstoff von Styrolen in Polyesterharzsystemen aufgelöst werden.

Negativ Formen

Die Form Art Negativ-Formen sollten es sein, wenn die Fertigteile glatte Außenflächen aufweisen, wird eine Negativ-Form erstellt (Boote, Kanu, Karosserieteile, Modellbaurümpfe etc.). Man spricht hier vom direkten "Abdruck" des Originalteiles

Positiv Formen

Positiv-Formen werden bei Gegenstånden mit glatten Innenflächen (Behälter, Springbrunnen, Schalen) eingesetzt, das bedeuted, die Form bildet einen Formkern innerhalb des Originals.In der Regel ist die zur Form gewandte Seite die spätere Sichtfläche. Eine sauber und glatt gearbeitete Form erspart daher ein Nacharbeiten und garantiert die Maßhaltigkeit des späteren Bauteils. So kann z.B. als erste Schicht auf die Negativform bereits die spätere Deckschicht (Gelcoat) aufgebracht werden. Aufwendige Oberflächenbearbeitungen können so komplett entfallen.

Hartschalengips

ist auch eine mögliche Variante, die in Verbindung mit einer harten Oberflächenschicht aus Epoxyd-Formenharz eingesetzt wird. Mögliche Formenstückzahlenergeben sich ähnlich wie bei GFK-Formen. Hauptnachteil dieser Bauweise i st das relativ hohe Gewicht (ca. 20 - 30 kg/m2) und die hohe Empfindlichkeit gegen Stöße.

Metall als Form


Metallwerkzeuge sind am haltbarsten und werden vor allem für Großserien eingesetzt. Sie sind im vergleich zu den gebräuchlichen GFK-Formen außerordentlich teuer.

Dauerelastische Formen


Dauerelastische Formen Für Formen mit starken Hinterschneidungen oder reliefartigen Oberflächen werden hochflexible Siliconkautschuk-Abformmassen verwendet. Die Dehnfähigkeit beträgt zwischen 350 und 500%. Siliconkautschuk ist selbsttrennend und für Entformungen mit Polyesterharz, Gips, Wachs etc. geeignet. Bei Verwendung von Epoxyd-Gieß/Laminierharzen sollte zuvor Grundierwachs aufgetragen werden.

GFK Formen

GFK Formen erlauben eine größere Menge an entformbaren Stückzahlen. Hierbei bestimmt die Deckschicht die Güte der entformbaren Teile in Bezug auf die Oberfläche. Polyesterformen schwinden stärker im Vergleich mit Epoxydharzformen. Sie sind daher vor allem für einfachere Formteile wie z.B. Behälter und Bootsschalen geeignet, bei denen nicht die höchste Maßhaltigkeit gefordert wird.